Spanje combineert het beste van twee werelden: een bijzonder aangenaam klimaat - ook in de winter - en een westerse levensstijl, van alle gemakken voorzien. Voeg daar de fantastische tapaskeuken bij en je begrijpt waarom zoveel Nederlanders emigreren naar Spanje. Daarnaast heeft Spanje een overweldigende natuur: ruige bergen in het Noorden, prachtige (klim)rotsen en mooie rivieren. De culturele stad Barcelona is om van te smullen voor een citytrip, maar vergeet ook de 'nieuwkomers' zoals Valencia niet.
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| nationale gerechten | paella en tapas |
| nationale dranken | Sangria |
| beroemd om | costa brava, costa blanca, costa del sol, pyreneeen, stierenvechten, Don Quichote, flamenco, Picasso, Andalusië, Catalonië, Pyreneeën |
| Kenmerken |
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| Temperatuur | Beste tijd voor een reis |
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| Officiële landsnaam | Koninkrijk Spanje |
| Hoofdstad | Madrid |
| Nationaliteit | Spanjaard |
| Talen | Spaans |
| Visum nodig? | Nee |
| Munteenheid | Euro (EUR) |
| Regeringsvorm | parlementaire monarchie |
| Grootte t.o.v. Nederland | 12.2 keer groter |
| Bevolking | 40.5 miljoen |
| Bevolkingsdichtheid t.o.v. Nederland | 5.0 keer lager |
| Laagste punt | 0 m |
| Hoogste punt | 3718 m |

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Die Geschichte Mallorcas lässt sich bis ins 6. Jahrtausend vor Christus zurückverfolgen, in dem sich Gruppen aus dem heutigen Südspanien auf der Insel ansiedelten. Der einstigen Höhlenkultur folgte die Talaiot Kultur, welche sich auf die runden Wachttürme, die auf arabisch und mallorquín Talaia genannt werden, bezieht. Diese Bruchsteinbauten waren bis in die Römerzeit offensichtlich die vorherrschende Siedlungsform. In späteren Jahrhunderten dienten sie als Materialreserve für Haus- und Kirchenbauten.
Im 7. Jahrhundert vor Christus blieb Mallorca, im Gegensatz zu Menorca und Ibiza, vor der Eroberung durch die Phönizier verschont. Trotz alledem fand man junge mallorquinische Männer in karthagischen Heeren als Steinschleuderer. Auf den Balearen schon von klein an trainiert, brachten es die Männer zu großer Geschicklichkeit im Umgang mit diesen ungewöhnlichen Waffen.
Diese einzigartige Fertigkeit brachte den Balearen auch vermutlich ihren Namen ein (griechisch: ballein = werfen). Die Steinschleuderer dienten unter Hamilkar und Hannibal, waren aber auch bei den römischen Truppen, welche Karthago eroberten und letztendlich vernichteten.
Bis zum Jahre 123 vor Christus gingen die Mallorquiner einer sehr einträglichen Beschäftigung nach, nämlich der Seeräuberei. Da sie jedoch auch römische Handelsschiffe nicht verschonten, wurden die Balearen von Rom besetzt und unter dessen Herrschaft gestellt.
Eine 500 Jahre andauerende friedliche Zeit folgte, Städte wurden gegründet, Straßen gebaut, der Handel mit Öl aus den eigens importierten Olivenbäumen, aber auch mit Keramik begann zu blühen.
Diese Zeit endet mit der Eroberung der Balearen und der Zerstörung römischer Konstitutionen durch die Vandalen, danach wurden sie von Ostrom von Byzanz abgelöst und Mallorca als Ausgangspunkt für den Krieg gegen die Goten auf dem spanischen Festland verwendet.
Das Erscheinen arabischer Flotten im 8. Jahrhundert vor den Balearen stürtze die Region in gegenseitige Piraterie und Plünderungen. Mit der Eroberung durch die Mauren im Jahre 902 wurde dem ein Ende gesetzt. Orientalische Kultur hielt Einzug und beeinflusste die Insel mehr als drei Jahrhunderte. Noch heute kann man dieses Erbe in Form bewässerter Obst- und Gemüseplantagen, Mandelbaumbeständen und Gartenanlagen bewundern. Hingegen blieb von den Bauten nicht viel übrig.
1229 wurde Mallorca von den Christen zurückerobert. Der trotzdem bestehenden Bedrohung durch von Mallorca aus operierenden arabischen Piraten setzte König Jaume I. von Spanien mit einem weiteren Einmarsch ein Ende. Die Araber wurden besiegt und am Silvesterabend des Jahres 1229 nahm Jaume I. die Kapitulation des Emirs entgegen. Plünderungen folgten und die meisten arabischen Sakralbauten wurden zerstört.
Nach dem Tod von König Jaume I. wurde das Königreich unter dessen Söhnen aufgeteilt. Den spanischen Festlandbesitz erhielt Pedro, die Balearen kamen unte die Herrschaft von Jaume. 1311 ging Mallorca in den Besitz von Sancho I. über. Dieser starb nach kurzer Regentschaft im Jahre 1324 und sein Neffe, Jaume III. über nahm die Geschäfte. Er führte die Insel zu einer wirtschaftlichen Blüte, welche auf der Seefahrt und den Handel beruhten. In der Schlacht von Llucmajor 1349 fiel Jaume III. und damit auch die Unabhängigkeit Mallorcas. Ab sofort musste sich die Insel dem Festland unterwerfen, dieser Zustand dauerte bis zur Demokratisierung 1975 an.
Mallorquinische Seefahrer waren weltbekannt, ebenso die Kartografen, denn sie zeichneten die besten Seekarten dieser Zeit.
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts stiegen die Türken zu einer unangefochtenen Seemacht auf und plünderten bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts die Küstenstädte der Mittelmeerländer, so auch die von Mallorca. Aus dieser Zeit stammen noch viele Wacht- und Verteidigungstürme.
In der Seeschlacht von Lepanto 1571 konnten die europäischen Staaten endlich einen Sieg über die Türken erringen und die Überfälle sowohl auf See als auch an Land begannen allmählich weniger zu werden.
Die Entdeckung Amerikas verringerte die wirtschaftliche Wichtigkeit Mallorcas, da sich sowohl die strategischen als auch die wirtschaftlichen Interessen mehr und mehr dem Atlantik zuwandten. Landflucht, Krankheiten und vieles andere behinderte eine aufstrebende Entwicklung der Insel und mit dem Einsatz von Dampfschiffen verlor sie sogar die einstige Seemacht.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde fast der gesamte Bestand an Weinreben von Schädlingen vernichtet. Um weiter wirtschaftlich überleben zu können stiegen die Mallorquiner auf die Mandelbaumpflanzung und die Ölgewinnung aus den Olivenbäumen um. Zu dieser Zeit setzte auch der Tourismus ein.
Mallorca wurde im Ersten Weltkrieg weitgehend verschont, der Spanische Bürgerkrieg und der Zweite Weltkrieg unterbrachen für kurze Zeit diesen wirtschaftlichen Aufschwung.
Der in den 1980-Jahren explodierende Bau touristischer Einrichtungen wird durch einen erst vor kurzer Zeit erfolgten Baustopp für sogenannte Bettenburgen wieder verlangsamt. Und somit einem Ausverkauf vorgebeugt bzw. die landschaftliche Schönheit der Insel bewahrt.
Streckencharakteristik
Länge
Die in diesem Radatlas erfassten 24 Touren haben eine Gesamtlänge von mehr als 1.000 Kilometern. Die kürzeste Tour hat eine Länge von 15 Kilometern, die Längste ist 83 Kilometer lang.
Wegequalität & Verkehr
Wegequaltität: Reine Radwege gibt es auf Mallorca nur wenig, manche Straßen sind jedoch mit einem breiten Radstreifen ausgestattet. Die beschriebenen Touren verlaufen daher hauptsächlich auf ruhigen Landstraßen, die meist asphaltiert sind. Der Asphalt ist jedoch von unterschiedlicher Qualität. Teilweise fahren Sie auch auf unbefestigten Feldwegen. Die meisten der kleinen, wenig befahrenen Straßen sind sehr schmal und meist kurvig. In diesen ruhigen beschaulichen Gegenden hören Sie jedoch die wenigen Autos rechtzeitig kommen. Es ist sinnvoll sich dementsprechend vorsichtig zu verhalten, und das Auto passieren zu lassen. Dann haben Sie für lange Zeit wieder Ihre Ruhe.
Verkehr: Verkehrsreicheren Straßen können Sie vor allem in der Tramuntana kaum ausweichen. Die Küstenstraße ist je nach Abschnitt mäßig bis stark befahren. Das variiert sehr stark je nach Saison und Wochentag. In der Nebensaison sind diese Ausflugsstraßen ruhiger. Bezüglich des Verkehrsaufkommens ist der Zeitpunkt ein wichtiger Faktor. Manche Straßen, die im Buch als eher verkehrsreich eingetragen sind, können an bestimmten Tagen, zu bestimmten Tages- und Saisonzeiten viel weniger befahren sein und umgekehrt.
Steigungen: Je nach Region werden Sie gar nicht, nur sehr selten und sehr stark mit Steigungen konfrontiert. Der nördliche Teil, die Tramuntana, ist als Gebirgszug natürlich mehr für den sportlichen Radfahrer geeignet. Hier erwarten Sie teilweise starke Steigungen und ein ständiges Auf und Ab auf langen Strecken. An der gesamten Ostküste sowie im Landesinneren begegnen Ihnen nicht oft, aber doch immer wieder leichte Steigungen, hier sind nur die Auffahrten zu den höher gelegenen Santuari sehr anstrengend. Und der Süden ist dann fast ausschließlich ganz eben.
Beschilderung
In den letzten 2-3 Jahren hat Mallorca einen wahren Radfahr-Boom erlebt. Daher wurden auch sehr viele lokale neue Radwege angelegt, die auch ausgeschildert wurden. Die Beschilderung mit der Aufschrift „Rutas Cycloturisticas“ weist Ihnen den Weg.
Verkehrssicherheit und Verkehrsvorschriften
Da Sie mit dem Fahrrad auf Mallorca fast ausschließlich auf normalen Landstraßen unterwegs sind, müssen Sie sich natürlich auch an die Verkehrsordnung halten. Dazu gehört in erster Linie, dass Sie zumindest dieselben Verkehrsregeln einhalten, die auch in ihrem Heimatland vorgeschrieben sind.
Da die Insel Mallorca gerne als Trainingsregion von Radrennfahrern genutzt wird, sind die Mallorquiner diesbezüglich sensibilisiert, im positiven wie im negativen Sinne. Das heißt, Autofahrer sind an Radfahrer gewöhnt. Andererseits sind einige spezielle Einschränkungen für Radfahrer, zum Beispiel das Nebeneinanderfahren in Zweierreihen in einer Gruppe verboten. Manchmal finden Sie auch diesbezüglich Straßenschilder, die auf schmalen Straßen noch einmal explizit darauf hinweisen.
Außerdem gibt es eine Helmpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften. Empfehlenswert: Fahren Sie auch als Radfahrer vorsichtig und rücksichtsvoll.